|
HOW TO COOK YOUR LIFE Auf der Suche nach dem Glück
„Er sagte, Essen mache ihn glücklich. Ich dachte ja, dass er dort wohnt, etwas anderes zog ich gar nicht in Erwägung, denn er war dünn wie ein Rohrstock. Doch als ich sah, wie er aß, wußte ich, was er meinte.“
WER GLÜCKLICH ISST, IST LANGSAM
„...Essen bindet. Trinken fast noch mehr. Zuerst einmal dich selbst an das Leben. Dadurch kriegen wir das GESPÜR. Ein Hungriger ist kaum kreativ, es sei denn in der Beschaffung von Nahrung. Dann erst sind wir zu BINDUNGEN bereit. Jetzt erst kann etwas entstehen. So ist GLÜCK möglich. Am besten auch im Sitzen. Das Gespür braucht Zeit, Raum und Aufmerksamkeit. Man muss es HEGEN. Dann fühlen wir andere. Und andere uns. Das ist Glück. Das Glück von Menschen, die mehr und mehr im Stehen oder Gehen Essen, Trinken und Sprechen, ist tendenziell bescheiden. Es fehlt an Tiefe. Ihnen ist reif kaum zu begegnen. Sie fügen sich seelisch in die Werbepausen, sozusagen...Ein gutes Restaurant oder Café ist immer auch ein Glücksbringer.“
Standardkarte
Als Aperitif Aperol Spritz (Prosecco mit Aperol und Orange) 4,50 €
Hugo (Prosecco mit Holunder, Minze und Limette) 4,50 €
Vorspeise Gemischter Seehaus-Salat mit gerösteten Nüssen und Croutons 6,90 €
Geräucherter Lachs auf hausgemachtem Reiberdatschi mit Meerrettich und Salatstrauß 9,90 €
Hauptgang Entrecôte vom bay. Jungbullen mit Rosmarinkartoffeln und glasiertem Chicoree 16,90 €
Gemüseparmeggianata mit frischen Kräutern auf pikantem Tomatenreis 13,90 €
Dessert Creme Bruleé mit frischen Früchten 6,90 €
Weinempfehlung Sauvignon, Jahrgang 2010 0,2 l 5,50 €
Rosso del Salento, Jahrgang 2008, 0,2 l 6,50 €
Die Standardkarte gibt es immer über einen längeren Zeitraum.
„...Die Franzosen beispielsweise wären leicht zu besiegen. Man müßte sie nur vom Essen im Sitzen abhalten. Sie wären in Kürze völlig demoralisiert. Man nähme ihnen ihre kulturelle Identität. So gewinnt man Kriege. - Viele andere hingegen geben ihr wertvolles Lebensgefühl mehr und mehr freiwillig her. Sie sind schon besiegt.“
Tafel
Unsere Tagesgerichte wechseln regelmäßig, richten sich nach dem regionalen oder saisonalen Angebot, nach kreativer Lust und Laune und vor allem natürlich nach dem Geschmack unserer lieben Gäste.
Der Magen geht durch die Liebe
„...Er sagte, nachdem wir endlich und gottlob diesen einen Tisch in diesem einen Restaurant reserviert hatten, nachdem wir endlich saßen, er natürlich auf seinem Lieblingsplatz, nachdem wir strahlend die geschmackvolle Umgebung musterten, die angenehm war, stilvoll, doch nicht überzogen, still, doch nicht zu still, abgedunkelt, doch nicht zu dunkel, nachdem wir die feine Karte neugierig studiert hatten und die Kellnerin freundlich unsere Bestellung aufnahm, einen Apertitiv brachte und wir lachend anstoßten auf uns und unser Hiersein, auf die Gesundheit und unser herrliches HierundJetzt, aber doch noch vor dem Gruß des Hauses, der überdies köstlich und erlesen war, da sagte er mit Tränen in den Augen, dass er mich doch so liebe und ob ich ihn denn heiraten wolle.“
Wir freuen uns auf Sie
Ihre Brigitte & Gerry Mierbeth
|